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Thursday, February 16, 2017

I can do this!

FIS Alpine Ski World Championships 2017 St. Moritz, presented by some car manufacturer with almost as many rings as the Olympics. In fact, about 20 km away from St. Moritz, on the ski hill of Zuoz, at the qualifying races. This is where the lesser nations like Finland, Jamaica, Mexico or Tonga send their competitors down the slopes in hope that one or the other makes it to the main event, up the valley on the posh hill. And then there is the one guy from the Swiss national radio station, who at some stage late at night in a bar said that he could do just as well as the rookies just mentioned before.

Said radio guy could have been about anyone in Switzerland, me not withstanding. I have quite a few things to say about my skiing and while some might be true, I might actually still be very far away from being competitive. The other week I tried a speed trap on a steep slope in order to finally and officially crack the 100 kph. I failed by a mile, clocking up something short of 97 and to be frankly honest, I did not feel entirely safe hitting the brakes sharply before the fence. After two attempts I knew what I had to do to accelerate more, but I knew exactly that my braking action would be a considerable constraint.

Swiss Radio (SRF3) DJ Fabio Nay, wearing his vintage 1990s Swiss Cheese Union ski dress
(source: www.srf.ch)


I have no idea what kind of speed the skiers hit on a giant slalom qualifying track, but one would expect that to be somewhere in between 60 and 80 kph. Our radio DJ would have had to hit about 50 gates at that speed, turning left, right, left, right and left again. As far as I could see, there was not even any major topography difficulty in the track, apart from the obvious slope. Still, he looked like a tourist, waving his arms around and sliding left, right & centre. Having properly learnt how to ski on the edge (the physical edge that is, not the proverbial limit), this looked as if I could do better to me.

Most certainly, I would have looked worse. While I probably knew more about skiing before I ever heard about the offside rule in football, there is so much more that goes into skiing than watching the stuff on the telly every weekend and racing down the crazy tracks in the Ski Challenge game (for as long as it existed). Suddenly one starts to realize how much training has to go into a body to withstand the forces of nature once things become a bit more extreme. Being able to handle myself on a mountain is one thing, but doing this on a competitive level is another.

After all, as a born and bred Swiss I feel as if I have a reason to feel aggrieved. Neither have I cracked these bloody 100 kph, nor have I ever won a race. But pretty sure, somewhere over a beer or three in a bar, I would have told or will tell somebody, that I could do this too!

Wednesday, November 23, 2016

Better safe than sorry!

"Better safe than sorry!" they say. For a good reason:



Going around was the best option in this case, despite the landing gear already touching the runway (18R at Amsterdam that is, for those who might be interested). The possibility of causing extensive damage is just too high when you try to roll out the correct heading on the ground at some stage and at this angle, this was just too much. Hope they had more luck upon their next attempt ... :)

Thursday, November 17, 2016

The last mohican

The last mohican of special-coloured Swiss Avro RJ100s is one HB-IYU in the colours of Star Alliance. All its brothers and sisters in the same design as well as that outfreaked alpine cow parade fella have left the scene. If you want to keep IYU some company or just take a picture of it, follow this post:

Schedule for 08/12/16:

LX442 GVA 0720-0800 LCY
LX443 LCY 0830-1115 GVA
LX2813 GVA 1545-1640 ZRH
LX758 ZRH 1725-1825 LUX
LX759 LUX 1900-1955 ZRH
LX818 ZRH 2055-2210 HAJ

Schedules should usually be available after 19.00 CET, except for when I have no time to take care of them. And yes, they are extremely subject to drastic changes, but please don't blame me for that. ;)


Thursday, October 27, 2016

ER!

Es fühlt sich an, als wäre es irgendwie vor Kurzem einmal gewesen, dabei sind schon ein Dutzend Jahre verstrichen, seit ich in meiner Heimatstadt einmal das Finale des grossen Tennisturniers besuchen durfte. Merci, Swiss, ich erinnere mich immer noch gerne daran!

Jiri Novak aus Tschechien spielte gegen den damals kaum zu bändigenden Argentinier David Nalbandian. Das Spiel plätscherte vor sich hin und weil man sich in der Halle wirklich etwas besser konzentrieren muss als zu Hause, wo einem die Stimme aus dem Flimmerkasten immer wieder sagt, was gerade Sache ist, gingen die fünf Sätze auch im Nu vorbei. Nalbandian gewann zwei Sätze, Novak einen mehr und somit das Turnier.

Doch ER fehlte.

Unmittelbar vor Beginn des Turniers fiel der Topfavorit verletzt aus. Ein Zwicken im Oberschenkel machte seine Hoffnungen zunichte, und das bevor noch überhaupt ein einziger Filzball geschlagen war. ER, der Star von Weltformat, dem man auch auf einem Bein zugetraut hätte, seinen Gegnern eine Lektion in zwei oder eventuell drei Sätzen zu erteilen. Bei ihm sah (und sieht ehrlich gesagt immer noch …) alles so einfach aus, da konnte doch nicht … Egal, alles Lamentieren half nichts.

Und dann stand da auf einmal Roger Federer!

Die Halle tobte. Die beiden Finalisten (wer mag sich an die Namen erinnern?) waren plötzlich mit etwas Glück noch die Nummern zwei und drei im Haus. Da stand sie, die Nummer eins, nicht nur zu St. Jakob, sondern zu jener Zeit auch weltweit, und das unangefochten. Federer hatte mit einem Satz Verspätung doch noch den Weg zu seinem Platz in der Halle gefunden und erhielt dafür eine Ovation wie die beiden Finalisten während des gesamten Matches zusammen.


Nun ist wieder einmal so ein Jahr. Federer verpasste nach dem Event 2004 auch jenen 2005, wiederum verletzt. 2016 hat er sich schon frühzeitig aus dem Betrieb zurück gezogen und bereitet sich darauf vor, nächstes Jahr mit 35 jungen Jahren auf dem Buckel noch einmal voll anzugreifen. Doch wehe, er taucht einmal in der Halle zu St. Jakob auf. Wawrinka, Nishikori oder Del Potro könnten sich auf einmal so fühlen wie einst Novak und Nalbandian …

Thursday, October 20, 2016

Nachruf auf ein Vierloch

Nichts bleibt für die Ewigkeit. Dieser Grundsatz bereitet vielen im Metier der Planespotter offenbar erheblich Mühe. Flugzeuge sind im Prinzip vergängliche Materie wie vieles anderes auch, aber manchmal sind sie offenbar nicht. Sie haben auch eine Seele. Oder eine spezielle Bemalung.

Ein solcher Fall hat letzte Woche seinen letzten Flug angetreten. Zugegeben, daran, dass ein Airbus A340 den Gang zur Verschrottung antritt, da muss ich mich als gefühlter Jungspund schon auch noch gewöhnen. Aber wenn das Teil seine Schuldigkeit getan hat? Warum eigentlich nicht. Anderswo würde es ja nur noch dumm rumstehen und eventuell gut aussehen.





Begonnen hat es mit der HB-JMJ an einem grauen Frühjahrstag 2007 in Basel. Der Aufruhr war gross, bewegte mindestens ein Dutzend Leute an den Pistenrand. Der Flieger schlich sich von England her an und hätte der erste sein sollen, der statt in Zürich in Basel zum ersten Mal auf Schweizer Boden landen sollte. Sollte, weil er seine Nase gleich wieder hochzog als die Piste ihm zu nahe kam.

Drei Jahre zogen ins Land, da hatten die Verantwortlichen urplötzlich eine geniale Schnapsidee. Zur Wiedereröffnung der Linie nach San Francisco sollte eine Hippie-Bemalung her, welche diese Neuigkeit durch die Flowerpower-Blume in alle Welt hinaus tragen sollte. Zugegeben, farbiger war ein Swiss-Flugzeug noch nie. Da konnten selbst die Kühe auf dem einen berüchtigten Jumbolino nicht mithalten.






2011 war dann genug mit Scott McKenzies Gedudel und Anfang 2013 gab es noch einen kompletten Neulack, von oben bis unten, inklusive Aufschriften in Plakatgrösse, auch bekannt als Billboard-Titel. Die alte Lady (ja, sie war bei Swiss die Älteste im Stall) sah noch einmal aus wie ganz ganz jung. Bis diese aufgedrehten Riesenstaubsauger aus Seattle kamen. Seither gings zackig. Kurz nach dem letzten Linienflug kam die Aufschriften und die Schweizerkreuze runter.

Vor einer Woche übersiedelte die HB-JMJ nach St. Athan, in Wales, nahe bei Cardiff gelegen. St. Athan klingt schön, ist aber ein Ort, den Flugzeuge in diesem Dienstalter höchst selten in einem Stück verlassen. HB-JMJ wird es gleich ergehen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis von ihr nicht mehr viel übrig sein wird.

Friday, September 26, 2008

Schoggi

Nun, vielleicht sollte ich wirklich mal wieder etwas öfter was schreiben. Wenn ich mich nämlich so alle drei bis vier Monate mal einlogge, dann kann ich auch immer gleich wieder ein neues Passwort anfordern. Und das bin ich eigentlich schon seit längerem satt...

Aber eigentlich wollte ich ja über was ganz anderes schreiben. Vor rund 2 Monaten und ein paar Tagen liess ich mich dazu überreden, ein paar Tage in der Sonne von Barcelona zu verbringen. Da liess ich mich nicht zweimal bitten, denn bei dem Aufmarsch von russischem Schwermetall lässt es sich ziemlich gut aushalten. Auch wenn der Wind von der Küste grad mal nicht bläst und man das Gefühl bekommt, in der Hitze nächstens ansatzweise zu ersticken. Dem Logbuch hat der Trip jedenfalls gut gefallen...

Was einen Anfang hat, hat aber zwingendermassen meist auch ein Ende, so auch dieser Trip. Nach vier Tagen war fertig lustig und der Heimflug war auf dem Programm. Statt direkt heim ging es erst noch über Zürich. Der Flug über die Alpen war nicht besonders angenehm, da es mitten durch eine Schlechtwetterfront ging. Aber eine professionelle Crew und meine nicht wirklich grausam hohen Ansprüche an einen Flug liessen den Gewittersturm harmlos erscheinen. Lieber ein spontanes Loslachen als ein Gelatine-fixiertes Dauergrinsen und lieber eine pünktliche Beförderung von A nach B als ein Reisetag der voll und ganz einem Besuch im Cockpit untergeordnet ist.

In Zürich, einem provinziellen Verkehrsknoten 90 Kilometer östlich von daheim, war also Umsteigen angesagt. So spät abends ist in jenem Gebäude, das sich Flughafen nennt allerdings auch nicht mehr allzu viel los. Ganze drei Flüge waren noch abzufertigen. Einer nach Genf mit nicht allzu vielen Passagieren, einer nach Stuttgart mit immerhin gegen hundert Teilnehmern. Und der Flug nach Basel war da auch noch, der allerdings dann eher wieder mit spärlich besetztem Teilnehmerfeld. Im Bus kam ich beim Head count auf 15 Personen, später kamen noch zwei hinzu, macht total 17.

Der Flug von Zürich nach Basel ist auch nicht ein grosses Bedürfnis, sondern dient vor allem dazu, die Maschine aus dem täglichen Einsatz in Zürich heraus in die Kur (sprich den Check) nach Basel zu bringen. Die eine Flugbegleiterin hat es aber tatsächlich geschafft, so niedergeschlagen daher zu kommen, dass man das Gefühl haben musste, dass sie ohne Überwachung nächstens einschlafen würde. Wahrscheinlich hat die junge Dame die Kaffeemaschine an ihrem Arbeitsplatz noch nicht entdeckt...

Mitten drin in den 20 Minuten des Fluges von Zürich nach Basel dann das Highlight: die Maître de Cabine betritt den Gang - mit Swiss-Schoggi! Fliegen kann so schön sein!

Gruss

JOELATBSL