Ja, so einen Tag wie am Mittwoch hatten wir schon lange nicht mehr. Brüller, seltene Flieger mit anständiger Grösse und gefälligem Aussehen am Laufmeter, dazu Kaiserwetter. Was will das Spotterherz mehr? Genau, eine gute Unterhaltung am Flugfunk:
"Basle Ground, HZ-124, we are at Jet Aviation and ready for taxi."
"HZ-124, Basel Ground, re-bonjour, stand by and hold position please."
Das übliche bei BSL GND oder APP, der Lotse ist nicht vorbereitet.
"STBY"
"Ground, HZ-124?"
Der coole Engländer an Bord des Saudi-340 macht dem Franzosen-Jungen im Turm gleich mal Beine.
"HZ-124, Go ahead."
"Yes, HZ-124, any news about our delay?"
"Affirm, I am afraid you will have to wait another half an hour due to work in progress on Twy Charlie"
Schlechte Vorbereitung äussert sich in einem halben Skandal, schliesslich sitzen die Paxen der Saudi-Maschine schon eine geschlagene Stunde im Flieger.
"Okay. (Pause) We might also taxi via Rwy 26 and then back-track on Rwy 16 for our departure."
Der Engländer scheint im Militär besser aufgepasst zu haben. Statt eines Problems präsentiert er eine Lösung.
"I will check this."
Franzosen denken halt etwas langsamer...;)
"So, HZ-124, you will unfortunately have to wait because I think you will not be able to turn out onto Rwy 26."
Und stur sind sie auch...
"HZ-124, we totally disagree! We are actually able to turn on our current position and then taxi to Rwy 26 and eventually 16."
Jetzt hauts dem Engländer den Korken aus dem Flaschenhals...
"Urm, ..., standby."
...mit so einer Breitseite hätte der Franzose natürlich nie gerechnet.
"HZ-124, ok, you may taxi via Rwy 26, but be very careful and stay on the right-hand side. So, taxi on Rwy 26, then vacate to the right into Rwy 16 and then first right into Delta."
"Ok, we will taxi on Rwy 26, as far to the right as possible and then we backtrack on 16."
"Yes, vacate into 16 and then first right again, into Taxiway Delta, and contact the Tower, 118.300."
"26 - 16 - Delta, roger, and we contact the Tower on 118.300"
Nun schlussendlich war es das Theater wert, HZ-124 stand genau dann am Holding Point als im Short Final der A330-200 A7-HHM auftauchte. Ein wahrlich gelungener Nachmittag!
JOELATBSL
Thursday, November 16, 2006
Thursday, October 19, 2006
Dienstag
Ist schon wieder zwei Tage her, aber das tut jetzt nichts zur Sache.
Dienstag wars also, als ich gegen 10 noch friedlich im Bett lag. Plötzlich läutete das Telefon. Wer das wohl sein könnte? Eine Grossmutter die mich zum Mittagessen einladen will? Schwesterchen das für sich einkaufen lassen will? Weder, noch. Mama. Die Lokalzeitung also.
"Du, ich hab n Notfall..." legte sie los. Das fing ja gut an. Medical Emergency?
"Ich brauch Bilder! Viele Bilder!" Oh, weit gefehlt, das könnte ja sogar noch heiter werden.
Ich fragte, was ich denn fotografieren dürfe. Baustellen, Kreisel, Stimmungen, Abfall, Leute, hatten wir alles schon.
"Also vom Fitnessguru da ist mir das Bild und das Logo abhanden gekommen. Geh mal dort vorbei und verlange den Chef. Und einen Briefbogen, damit wir das Logo verwenden können." Zum Glück kenn ich den persönlich. :)
"Und dann halt mal wieder die üblichen Baustellen..." Okay, interessiert mich ja schliesslich auch wie das Fussballstadion mittlerweile aussieht.
Erster Halt: Robinsonspielplatz. Von einem Bauarbeiter angefaucht, geh ich erst mal um die Baustelle rum, damit ich mein Baugrubenbild bekomme. Ansonsten ist hier von Spielplatz nicht mehr viel zu sehen...

Zweiter Halt: Fitnesscenter: Nach Jahren des nicht-mehr-sehens mal wieder mit dem Chef gequatscht. Porträtbild gemacht. Den Briefbogen eingesteckt. Mann, so schnell war ich dort noch nie wieder draussen.

Dritter Halt: Andere Strassenseite, Baustelle Fussballplatz. Die Tribüne sieht je länger je mehr nach Tribüne aus. Der Kunstrasen ist verlegt, eigentlich hätte ich glatt einen Ball nehmen und darauf rum rennen mögen. Aber eben, erst die Arbeit dann das Vergnügen...

Vierter Halt: Noch war ich nicht vom Fussballplatz weg, sprintete mir ein Eichhörnchen über den Weg. Pech gehabt, wenn die Zeitung Bilder braucht müssen auch unschuldige Eichhörnchen dran glauben.

Die folgende Verschiebung geschah mit freundlicher Unterstützung des öffentlichen Verkehrs. Unglaublich woran/an wen man während dem Warten auf einen Bus so denken kann... ;)
Fünfter Halt: Schiessstand. Hier sollte noch weiter geschossen werden, oder etwa doch nicht. Die Schützen kommen aus dem Nachbarkanton, kümmern mich also herzlich wenig. Kümmern tuts eigentlich eh nur die direkten Anwohner und zu denen zähle ich nicht.

Sechster Halt: Nun ist Kreativität gefragt. Herbstmotive. Was man da wohl fotografiert? Bäume? Möglich. Ich entschied mich für die Enten. :)

In dem Sinne...
JOELATBSL
Dienstag wars also, als ich gegen 10 noch friedlich im Bett lag. Plötzlich läutete das Telefon. Wer das wohl sein könnte? Eine Grossmutter die mich zum Mittagessen einladen will? Schwesterchen das für sich einkaufen lassen will? Weder, noch. Mama. Die Lokalzeitung also.
"Du, ich hab n Notfall..." legte sie los. Das fing ja gut an. Medical Emergency?
"Ich brauch Bilder! Viele Bilder!" Oh, weit gefehlt, das könnte ja sogar noch heiter werden.
Ich fragte, was ich denn fotografieren dürfe. Baustellen, Kreisel, Stimmungen, Abfall, Leute, hatten wir alles schon.
"Also vom Fitnessguru da ist mir das Bild und das Logo abhanden gekommen. Geh mal dort vorbei und verlange den Chef. Und einen Briefbogen, damit wir das Logo verwenden können." Zum Glück kenn ich den persönlich. :)
"Und dann halt mal wieder die üblichen Baustellen..." Okay, interessiert mich ja schliesslich auch wie das Fussballstadion mittlerweile aussieht.
Erster Halt: Robinsonspielplatz. Von einem Bauarbeiter angefaucht, geh ich erst mal um die Baustelle rum, damit ich mein Baugrubenbild bekomme. Ansonsten ist hier von Spielplatz nicht mehr viel zu sehen...
Zweiter Halt: Fitnesscenter: Nach Jahren des nicht-mehr-sehens mal wieder mit dem Chef gequatscht. Porträtbild gemacht. Den Briefbogen eingesteckt. Mann, so schnell war ich dort noch nie wieder draussen.
Dritter Halt: Andere Strassenseite, Baustelle Fussballplatz. Die Tribüne sieht je länger je mehr nach Tribüne aus. Der Kunstrasen ist verlegt, eigentlich hätte ich glatt einen Ball nehmen und darauf rum rennen mögen. Aber eben, erst die Arbeit dann das Vergnügen...
Vierter Halt: Noch war ich nicht vom Fussballplatz weg, sprintete mir ein Eichhörnchen über den Weg. Pech gehabt, wenn die Zeitung Bilder braucht müssen auch unschuldige Eichhörnchen dran glauben.
Die folgende Verschiebung geschah mit freundlicher Unterstützung des öffentlichen Verkehrs. Unglaublich woran/an wen man während dem Warten auf einen Bus so denken kann... ;)
Fünfter Halt: Schiessstand. Hier sollte noch weiter geschossen werden, oder etwa doch nicht. Die Schützen kommen aus dem Nachbarkanton, kümmern mich also herzlich wenig. Kümmern tuts eigentlich eh nur die direkten Anwohner und zu denen zähle ich nicht.
Sechster Halt: Nun ist Kreativität gefragt. Herbstmotive. Was man da wohl fotografiert? Bäume? Möglich. Ich entschied mich für die Enten. :)
In dem Sinne...
JOELATBSL
Sunday, October 08, 2006
Treibjagd
Fühlt sich irgendwie komisch an nach zwei Wochen mal wieder zu tippen... Aber nur damits klar ist, die Leserschaft wird auch in Zukunft meine schreiberischen Ergüsse erdulden müssen und dieser Blog ist noch lange nicht tot!
Am Samstag widmete ich mich mal wieder dem Spotten im Ausland, genauer in Zürich-Kloten. Flugplan mit sämtlichen erwarteten Rosinen ausgedruckt, Ticket nach Oberglatt gelöst, in den Zug gestiegen. Auch das ist eine Möglichkeit seinen langweiligen Alltag hinter sich zu lassen. Grauer als der war vorerst noch der Himmel und in Oberglatt angekommen fand ich mich auch nach wie vor im Regen wieder.
20 Minuten später und zwei Kilometer in den Beinen reicher, wir finden uns im Anflug wieder. Da wähne ich mich für einen Moment in Amsterdam, wurde die auf Rwy 14 anfliegende B737-800 PH-BXF von KLM doch wenige Minuten später von Kollegin PH-BXU auf Rwy 16 gefolgt. Später stellte sich heraus, dass es sich bei letzerer um einen Medizinischen Notfall an Bord gehandelt hatte und dass die eigentlich gar nicht nach Zürich geplant gewesen wäre. Innert 8 Minuten wurde dieses Flugzeug von der Reiseflughöhe auf die Piste delegiert. So wenig, dass es dem Kollegen nicht mal mehr rechtzeitig in den Anflug reichte...

Es zog starker Westwind auf und die Wolken grösstenteils ab. Erwartet wurden eine Koreanische Boeing 747 und eine tschechisch-Malaysische Boeing 737. Während der Verkehr trotz bösem Seitenwind recht normal ablief, wurden alle stutzig als British Airways in Form eines A320 im Anflug plötzlich nochmal Lust auf einen Anflug hatte und sich wieder gen Himmel verabschiedete. Der zweite Versuch auf Rwy 16 war schliesslich auch der erfolgreiche.

Doch dieser "Zwischenfall" hatte unangenehme Folgen fürs Spottervolk. Innert 20 Minuten wurde das Pistensystem gedreht und die folgenden Anflüge inklusive der Tschecho-Malaysia-737 sollten auf Rwy 28 erfolgen. Also gings im vierrädrigen Tiefflug mit einem Spotterkollegen (solche Tage schweissen die Community zusammen...) ans Rwy End 28.

Gerade rechtzeitig angekommen, kam die Travelservice (operating for Nouvelair Tunisie) in Farben von Malaysia Airlines reingeschneit. Und mit dem Aufschlagen des Fliegers auch gleich die nächste frohe Kunde: Pistensystem wird wieder gedreht, nächste Anflüge wieder auf Rwy 16. Also wieder die Kutsche bestiegen und in den Norden gedüst.
Dort wiederum angekommen, dauerte es auch nicht mehr lange bis der koreanische Jumbo aufkreuzte. Von der Homebase her bin ich mir den Anblick blauer Jumbos ja gewöhnt, aber wenn er Fenster hat und nicht noch "Cargo" drauf steht ist es halt für mich doch etwas spezielles. Der wöchentliche blaue Jumbo mal anders.


Unschuldig, fröhlich tratschend, das schöne Herbstwetter geniessend standen wir also im Anflug auf die 14, als plötzlich bei einem Routineblick mein Atem wieder stockte: Die Pisten waren wieder gedreht worden. Genau jetzt wo einem auf die 28 die Flieger direkt auf die Nase angeleuchtet werden, wurde wieder auf diese dämliche Querbahn gedreht. Ich denke es versteht sich von selber, dass ich nach dieser nun dritten Runway-Change innert 90 Minuten den Schwanz einzog und mich vom Acker schlich.
Bis zum nächsten Mal, dann gibts Rache... hrhr...
JOELATBSL
Am Samstag widmete ich mich mal wieder dem Spotten im Ausland, genauer in Zürich-Kloten. Flugplan mit sämtlichen erwarteten Rosinen ausgedruckt, Ticket nach Oberglatt gelöst, in den Zug gestiegen. Auch das ist eine Möglichkeit seinen langweiligen Alltag hinter sich zu lassen. Grauer als der war vorerst noch der Himmel und in Oberglatt angekommen fand ich mich auch nach wie vor im Regen wieder.
20 Minuten später und zwei Kilometer in den Beinen reicher, wir finden uns im Anflug wieder. Da wähne ich mich für einen Moment in Amsterdam, wurde die auf Rwy 14 anfliegende B737-800 PH-BXF von KLM doch wenige Minuten später von Kollegin PH-BXU auf Rwy 16 gefolgt. Später stellte sich heraus, dass es sich bei letzerer um einen Medizinischen Notfall an Bord gehandelt hatte und dass die eigentlich gar nicht nach Zürich geplant gewesen wäre. Innert 8 Minuten wurde dieses Flugzeug von der Reiseflughöhe auf die Piste delegiert. So wenig, dass es dem Kollegen nicht mal mehr rechtzeitig in den Anflug reichte...
Es zog starker Westwind auf und die Wolken grösstenteils ab. Erwartet wurden eine Koreanische Boeing 747 und eine tschechisch-Malaysische Boeing 737. Während der Verkehr trotz bösem Seitenwind recht normal ablief, wurden alle stutzig als British Airways in Form eines A320 im Anflug plötzlich nochmal Lust auf einen Anflug hatte und sich wieder gen Himmel verabschiedete. Der zweite Versuch auf Rwy 16 war schliesslich auch der erfolgreiche.
Doch dieser "Zwischenfall" hatte unangenehme Folgen fürs Spottervolk. Innert 20 Minuten wurde das Pistensystem gedreht und die folgenden Anflüge inklusive der Tschecho-Malaysia-737 sollten auf Rwy 28 erfolgen. Also gings im vierrädrigen Tiefflug mit einem Spotterkollegen (solche Tage schweissen die Community zusammen...) ans Rwy End 28.
Gerade rechtzeitig angekommen, kam die Travelservice (operating for Nouvelair Tunisie) in Farben von Malaysia Airlines reingeschneit. Und mit dem Aufschlagen des Fliegers auch gleich die nächste frohe Kunde: Pistensystem wird wieder gedreht, nächste Anflüge wieder auf Rwy 16. Also wieder die Kutsche bestiegen und in den Norden gedüst.
Dort wiederum angekommen, dauerte es auch nicht mehr lange bis der koreanische Jumbo aufkreuzte. Von der Homebase her bin ich mir den Anblick blauer Jumbos ja gewöhnt, aber wenn er Fenster hat und nicht noch "Cargo" drauf steht ist es halt für mich doch etwas spezielles. Der wöchentliche blaue Jumbo mal anders.
Unschuldig, fröhlich tratschend, das schöne Herbstwetter geniessend standen wir also im Anflug auf die 14, als plötzlich bei einem Routineblick mein Atem wieder stockte: Die Pisten waren wieder gedreht worden. Genau jetzt wo einem auf die 28 die Flieger direkt auf die Nase angeleuchtet werden, wurde wieder auf diese dämliche Querbahn gedreht. Ich denke es versteht sich von selber, dass ich nach dieser nun dritten Runway-Change innert 90 Minuten den Schwanz einzog und mich vom Acker schlich.
Bis zum nächsten Mal, dann gibts Rache... hrhr...
JOELATBSL
Tuesday, September 26, 2006
Der wöchentliche Jumbo
Monday, September 25, 2006
Singing in the rain...
Mal wieder einer dieser Tage. Riesentraffic angesagt und draussen regnets. Was nun? Daheim bleiben? Raus gehen? Warten bis zum letzten Moment, um dann festzustellen, dass es genau dann noch mehr regnet?
Nun, heute war ich erst mal blockiert. Eine Lieferung Brennstoff für die hauseigene Zentralheizung liess nun seit Wochen auf sich warten und sollte heute endlich ankommen. Siehe da: Um 11 Uhr stand der Tanklastwagen vor dem Haus und die Heizung konnte ihr Refueling geniessen. Mein Tag war vorerst mal so etwas wie gerettet.
Um halb 12 stieg ich aufs Fahrrad um in einigermassen angenehmem Wetter (gemessen an dem was den ganzen Tag so lief ist sanfter Regen angenehm) nach Blotzheim zu rasen. Am Belvedere angekommen kam mir gleich Tatjana entgegen. Wer jetzt denkt, das sei so etwas wie Fräulein F. aus den Anfangstagen dieses Blogs hat sich allerdings getäuscht. Viel mehr handelt es sich bei Tatjana um Miss Austria (Schluchti-Dirndl ersten Ranges? ;) ) welche eine Boeing 737 ziert.

Viel länger und ungewisser sollte sich allerdings das Warten auf die Fleischlieferung aus Brasilien gestalten. Veranschlagt auf 13.15 Ortszeit, liess entsprechender Bock, die MD-11 PR-LGE von Varig Log auch nach 14 Uhr noch auf sich warten. Lange Verspätungen sind allerdings gerade im Cargo-Business Alltag. Also noch kein Grund zur Beunruhigung, wäre da nicht diese feucht-fröhliche Regenwetterlage gewesen, die einem normalerweise nicht einmal aus dem Bett zu locken mag.
Die Lage besserte sich wesentlich, als dann gegen halb drei Christoph der Fundamental-Local auftauchte und eine genaue Ankunftszeit zu nennen vermochte. Schliesslich wurde die Kiste ankommend und abfliegend auf gut Glück gemetert, was das Miesepeterwetter halt hergab...

Halt einer jener Tage an denen es sich doch lohnt rauszufahren, weil man sich danach über das Geschossene freut. :)
JOELATBSL
Nun, heute war ich erst mal blockiert. Eine Lieferung Brennstoff für die hauseigene Zentralheizung liess nun seit Wochen auf sich warten und sollte heute endlich ankommen. Siehe da: Um 11 Uhr stand der Tanklastwagen vor dem Haus und die Heizung konnte ihr Refueling geniessen. Mein Tag war vorerst mal so etwas wie gerettet.
Um halb 12 stieg ich aufs Fahrrad um in einigermassen angenehmem Wetter (gemessen an dem was den ganzen Tag so lief ist sanfter Regen angenehm) nach Blotzheim zu rasen. Am Belvedere angekommen kam mir gleich Tatjana entgegen. Wer jetzt denkt, das sei so etwas wie Fräulein F. aus den Anfangstagen dieses Blogs hat sich allerdings getäuscht. Viel mehr handelt es sich bei Tatjana um Miss Austria (Schluchti-Dirndl ersten Ranges? ;) ) welche eine Boeing 737 ziert.
Viel länger und ungewisser sollte sich allerdings das Warten auf die Fleischlieferung aus Brasilien gestalten. Veranschlagt auf 13.15 Ortszeit, liess entsprechender Bock, die MD-11 PR-LGE von Varig Log auch nach 14 Uhr noch auf sich warten. Lange Verspätungen sind allerdings gerade im Cargo-Business Alltag. Also noch kein Grund zur Beunruhigung, wäre da nicht diese feucht-fröhliche Regenwetterlage gewesen, die einem normalerweise nicht einmal aus dem Bett zu locken mag.
Die Lage besserte sich wesentlich, als dann gegen halb drei Christoph der Fundamental-Local auftauchte und eine genaue Ankunftszeit zu nennen vermochte. Schliesslich wurde die Kiste ankommend und abfliegend auf gut Glück gemetert, was das Miesepeterwetter halt hergab...
Halt einer jener Tage an denen es sich doch lohnt rauszufahren, weil man sich danach über das Geschossene freut. :)
JOELATBSL
Monday, September 18, 2006
Literaturtipp
Schauen wir mal über den Beckenrand hinaus, in die grosse weite Blogwelt:
Erster Halt: Blogtis
Der Zürcher Spotter Tis Meyer hat auf dem Weg zur Erlangung der Maturität mit Bloggen begonnen und verzückt seine Leserschaft nun mit Beiträgen aus den fernen Singapore und Auckland.
Köstlich...
(Und ich könnte mir den mal zum Vorbild nehmen, was der Mann anpackt scheint zu Gold zu werden.)
JOELATBSL
Erster Halt: Blogtis
Der Zürcher Spotter Tis Meyer hat auf dem Weg zur Erlangung der Maturität mit Bloggen begonnen und verzückt seine Leserschaft nun mit Beiträgen aus den fernen Singapore und Auckland.
Köstlich...
(Und ich könnte mir den mal zum Vorbild nehmen, was der Mann anpackt scheint zu Gold zu werden.)
JOELATBSL
Thursday, September 14, 2006
Beim Aufräumen gefunden
Ich esse keine Aepfel
Mein Cousin wird im Januar sieben und ist bereits ein ziemlich schlagfertiges Bürschchen. Folgendes soll sich kürzlich in der Schule zugetragen haben:
Lehrerin: "Wenn du 5 Äpfel hast und davon einen isst, wieviele Äpfel hast du dann noch?"
Toby: "Fünf."
Lehrerin: "Wieso fünf?"
Toby: "Ich esse keine Äpfel!"
Goldig...
JOELATBSL
Lehrerin: "Wenn du 5 Äpfel hast und davon einen isst, wieviele Äpfel hast du dann noch?"
Toby: "Fünf."
Lehrerin: "Wieso fünf?"
Toby: "Ich esse keine Äpfel!"
Goldig...
JOELATBSL
Thursday, September 07, 2006
Mentaltraining
Der Schweizer Nationalstürmer Marco Streller vom VfB Stuttgart hatte bis vor dem gestrigen Spiel gegen Costa Rica mit einem mentalen Formtiefstand zu kämpfen. Zwecks Verbesserung des Gemütszustandes hatte er nun einen Mentaltrainer beigezogen. Gestern hat er nun endlich wieder getroffen, und siehe da, es geht ihm wieder besser. Wundert mich allerdings nicht so sehr, denn mir ist zu Ohren gekommen, dieser Mentaltrainer sei in Tat und Wahrheit eine MentaltrainerIN... :D
Und wenn wir schon mal wieder beim Fussball sind, hier noch was gestern weltbewegendes lief:
Schweiz vs. Costa Rica 2-0
Österreich vs. Venezuela 0-1 (Nicht dass ich Venezuela grad mit den Färöern vergleichen wollte, aber peinliche Niederlagen sind im Schluchtiland offenbar "in"...)
San Marino vs. Deutschland 0-13 (aller guten Dinge sind drei-zehn)
Frankreich vs. Italien 3-1 (Italien an der Euro 08 nicht dabei? Wen kümmerts? :D)
Nordirland vs. Spanien 3-2
Gruss
JOELATBSL
Und wenn wir schon mal wieder beim Fussball sind, hier noch was gestern weltbewegendes lief:
Schweiz vs. Costa Rica 2-0
Österreich vs. Venezuela 0-1 (Nicht dass ich Venezuela grad mit den Färöern vergleichen wollte, aber peinliche Niederlagen sind im Schluchtiland offenbar "in"...)
San Marino vs. Deutschland 0-13 (aller guten Dinge sind drei-zehn)
Frankreich vs. Italien 3-1 (Italien an der Euro 08 nicht dabei? Wen kümmerts? :D)
Nordirland vs. Spanien 3-2
Gruss
JOELATBSL
Tuesday, September 05, 2006
Monday, September 04, 2006
Überdosis?
Ich glaub ich habe eine Überdosis Spotten konsumiert.
Oder wie sonst lässt es sich erklären dass ich nur noch von Böcken (Flugzeugen), Catering (Verpflegung) und verhaften (fotografieren) rede und schreibe?
JOELATBSL
Oder wie sonst lässt es sich erklären dass ich nur noch von Böcken (Flugzeugen), Catering (Verpflegung) und verhaften (fotografieren) rede und schreibe?
JOELATBSL
Sprüche...
Jaja, irgendeiner hört immer zu wenn einer Schrott erzählt...
Keuschi: "..., Land der Denker,..."
Tja, die Cockpitbesatzung hat Denker verstanden, da kannsch noch lange versuchen den Realitätsverlust mit "Dächer" zu kaschieren...
CW: "Weisst du warum mein Fahrstil gegenüber dem von Degi besser isch?"
JOEL: "kA"
CW: "Wir werden nicht alle 10km angehupt..."
Ob der gute Degi nun zu schnell oder zu langsam bevorzugt sei dahingestellt... :p
Cliffi: "Passt auf, der da merkt sich alles!"
JOEL: "Nur mit der Ruhe, ich bin auch nur ein Mensch!"
Drittperson: "Und ich heb gmeint du seisch Schweizer."
Willkommen im Blog.
Flori: "War das nun Paris oder Orly?"
Tja, Madrid oder Mailand, egal, Hauptsache Italien, gell...
Olli: "Ui, da hats noch gute Böcke die hier sicher niemand hat! 3B-GFI, Challenger 601 zB."
JOEL "HIER!"
CW: "Komische Art um Schläge zu betteln..."
Ähm, kann es sein dass CW einfach seinen Neid nie kaschieren kann?
CW: "Jetzt kann ich ihn (JOELATBSL, Anm. des Verfassers) weder in FRA noch in FKB stehen lassen. Ich hab kein Druckmittel mehr!"
Dumm gelaufen. CWs Racheplan für einen sonntäglichen Spruch wurde vereitelt.
CW: "O-R-G-A-S-M-U-S!!!!!!"
Erste Reaktion auf das Dreiloch von FKB. Als er dann Airline und Rego (Mainstream-Kuban-RA-42375) sah kam er schnell wieder runter...
Mehr folgt...
JOELATBSL
Keuschi: "..., Land der Denker,..."
Tja, die Cockpitbesatzung hat Denker verstanden, da kannsch noch lange versuchen den Realitätsverlust mit "Dächer" zu kaschieren...
CW: "Weisst du warum mein Fahrstil gegenüber dem von Degi besser isch?"
JOEL: "kA"
CW: "Wir werden nicht alle 10km angehupt..."
Ob der gute Degi nun zu schnell oder zu langsam bevorzugt sei dahingestellt... :p
Cliffi: "Passt auf, der da merkt sich alles!"
JOEL: "Nur mit der Ruhe, ich bin auch nur ein Mensch!"
Drittperson: "Und ich heb gmeint du seisch Schweizer."
Willkommen im Blog.
Flori: "War das nun Paris oder Orly?"
Tja, Madrid oder Mailand, egal, Hauptsache Italien, gell...
Olli: "Ui, da hats noch gute Böcke die hier sicher niemand hat! 3B-GFI, Challenger 601 zB."
JOEL "HIER!"
CW: "Komische Art um Schläge zu betteln..."
Ähm, kann es sein dass CW einfach seinen Neid nie kaschieren kann?
CW: "Jetzt kann ich ihn (JOELATBSL, Anm. des Verfassers) weder in FRA noch in FKB stehen lassen. Ich hab kein Druckmittel mehr!"
Dumm gelaufen. CWs Racheplan für einen sonntäglichen Spruch wurde vereitelt.
CW: "O-R-G-A-S-M-U-S!!!!!!"
Erste Reaktion auf das Dreiloch von FKB. Als er dann Airline und Rego (Mainstream-Kuban-RA-42375) sah kam er schnell wieder runter...
Mehr folgt...
JOELATBSL
Fliegerle knipse...
Samstagabend, ein Fünfertrupp Siechen macht irgendwo an der A5 an einer Raststätte mit Burger King (der ist Bedingung dort anzuhalten) Cateringstopp. CW, der Fahrer und erstaunlicherweise der älteste der Bande behändigt sich dabei des Münztelefons. Er will Olli erreichen, der ihm dann am "Flughafen" Karlsruhe-Baden-Baden (FKB) Zugang zu dem einen Hangar mit dieser Fokker 27 verschaffen soll. Nun, Olli erzählt ihm, er sei grad in Dubai und überfliege eine andere Fokker 27. Das Telefonat war schnell beendet.
Im Auto wurde eine kurze Krisensitzung abgehalten, doch das Verdikt war schnell klar. FKB sollte dennoch besucht werden. Man kann ja nie nie sagen. Dort angekommen erbrachte der Fahrer einmal mehr den Beweis für seinen schlechten Orientierungssinn. Als Gegenleistung gabs Fahrmanöver wie man sie sonst nur in der Rallye-WM sieht. Weiterdenken verboten... ;)
Wir waren also unterwegs in der Karlsruher Pampa, als von der Rückbank plötzlich Augen aus den Köpfen fielen und einer was von "Dreiloch" erzählte. Ein Dreiloch ist ein Flugzeug mit drei Triebwerken. Die sind heutzutage Auslaufmodelle. Genau deshalb schaute dann die Cockpitbesatzung mal näher hin. Und was gabs zu sehen? Genau, eine Yakovlev Yak-42.
Um den Fokker betrogen und mit dem Gedanken einer erlegten Yak-42 im Hinterkopf gings mit quietschenden Reifen wieder etwas zurück, zu einer besseren Fotoposition. Natürlich nicht ohne dass CW mal wieder die richtige Abzweigung verpasst hätte. Wir packten ein letztes Mal Kameras und Stative aus und trotteten der Yak entgegen. CW wollte es erst durchs Gebüsch versuchen, doch schliesslich wählten wir die "dem-Zaun-entlang"-Sicherheitsvariante. Um die 22.00 war es also, als wir unsere Stative aufriggten. Zwei Stative für fünf Spotter, eine lange Übung hatten wir da vor uns. Der Flieger war nur ansatzweise in der Dunkelheit zu erkennen und so mussten die ganzen üblen Verschlusszeiten von um die 30 Sekunden her.
Die Knipserei war auf ihrem Höhepunkt, da kam ein weisser Polo mit Hapagfly-Aufschrift (Skandal, sowas hat quietschblau zu sein) anzurollen. Der Fahrer liess die Scheibe runter und fragte nach unserem Tun. CWs kurze und knappe Antwort "Fliegerle knipse" veranlasste, dass der Hapag-Polo schnell wieder weg war.
Die Ruhe war von kurzer Dauer, denn Minuten später tauchte ein Polizeifahrzeug auf. Nun, brav die Ausweise gezeigt und sofort entwickelte sich ein nettes Gespräch:
CW: "Ja, wir haben da auf dem Heimweg noch diesen Russenflieger da hinten erblickt, da konnten wir nicht widerstehen."
Polizist: "Ach Gott, der Russenflieger von dem niemand weiss wann er je wieder fliegen soll!"
Nach fünf Minuten hatten die Grünen dann genug von uns und verabschiedeten sich. In Richtung des Fliegers! Die fuhren tatsächlich ran und schauten sich das Ding von nahem an. Mit planespotting steckt man halt doch immer wieder neue Leute an...
Übrigens: Es war RA-42375 von Kuban Airlines.

JOELATBSL
Im Auto wurde eine kurze Krisensitzung abgehalten, doch das Verdikt war schnell klar. FKB sollte dennoch besucht werden. Man kann ja nie nie sagen. Dort angekommen erbrachte der Fahrer einmal mehr den Beweis für seinen schlechten Orientierungssinn. Als Gegenleistung gabs Fahrmanöver wie man sie sonst nur in der Rallye-WM sieht. Weiterdenken verboten... ;)
Wir waren also unterwegs in der Karlsruher Pampa, als von der Rückbank plötzlich Augen aus den Köpfen fielen und einer was von "Dreiloch" erzählte. Ein Dreiloch ist ein Flugzeug mit drei Triebwerken. Die sind heutzutage Auslaufmodelle. Genau deshalb schaute dann die Cockpitbesatzung mal näher hin. Und was gabs zu sehen? Genau, eine Yakovlev Yak-42.
Um den Fokker betrogen und mit dem Gedanken einer erlegten Yak-42 im Hinterkopf gings mit quietschenden Reifen wieder etwas zurück, zu einer besseren Fotoposition. Natürlich nicht ohne dass CW mal wieder die richtige Abzweigung verpasst hätte. Wir packten ein letztes Mal Kameras und Stative aus und trotteten der Yak entgegen. CW wollte es erst durchs Gebüsch versuchen, doch schliesslich wählten wir die "dem-Zaun-entlang"-Sicherheitsvariante. Um die 22.00 war es also, als wir unsere Stative aufriggten. Zwei Stative für fünf Spotter, eine lange Übung hatten wir da vor uns. Der Flieger war nur ansatzweise in der Dunkelheit zu erkennen und so mussten die ganzen üblen Verschlusszeiten von um die 30 Sekunden her.
Die Knipserei war auf ihrem Höhepunkt, da kam ein weisser Polo mit Hapagfly-Aufschrift (Skandal, sowas hat quietschblau zu sein) anzurollen. Der Fahrer liess die Scheibe runter und fragte nach unserem Tun. CWs kurze und knappe Antwort "Fliegerle knipse" veranlasste, dass der Hapag-Polo schnell wieder weg war.
Die Ruhe war von kurzer Dauer, denn Minuten später tauchte ein Polizeifahrzeug auf. Nun, brav die Ausweise gezeigt und sofort entwickelte sich ein nettes Gespräch:
CW: "Ja, wir haben da auf dem Heimweg noch diesen Russenflieger da hinten erblickt, da konnten wir nicht widerstehen."
Polizist: "Ach Gott, der Russenflieger von dem niemand weiss wann er je wieder fliegen soll!"
Nach fünf Minuten hatten die Grünen dann genug von uns und verabschiedeten sich. In Richtung des Fliegers! Die fuhren tatsächlich ran und schauten sich das Ding von nahem an. Mit planespotting steckt man halt doch immer wieder neue Leute an...
Übrigens: Es war RA-42375 von Kuban Airlines.
JOELATBSL
Sunday, August 27, 2006
Mann-O-Mann
Mal wieder die blöde Situation, dass ich jenstes an Flausen im Kopf habe, die ich bloggen könnte. Und mal wieder muss ich euch so viel vorenthalten, damit ihr euch danach nicht beklagt, es sei zu viel aufs Mal gewesen. Also erzählen wir mal vom O-Mann, dem ominösen A320 aus Nahost.
Samstagabend, ich vergnügte mich einmal mehr mit den Schweinereien vergangenger und zukünftiger Tage, da schneit eine Email in mein Postfach. Absender: david. Geöffnet, gestaunt, sollte doch tatsächlich morgen Sonntag der A320 des Omanichen Königreichs (nicht zu verwechseln mit dem Osmanischen Reich, das gibts nicht mehr) sich auf den Weg nach Basel machen. 1200 die veranschlagte Ankunftszeit. Quelle geheim, sonst wirds heikel. Nicht für mich zwar, aber für den Arbeitsplatz eines werten Kollegen. Voller Vorfreude auf den Flieger und mit leiser Vorahnung bezüglich des Wetters gings morgens um zwei ins Bett.
Selbiges verliess ich unter dem Sound einer Lockheed Super Constellation morgens um zehn. Statt einem Newsupdate für Spotter gabs dann allerdings erst einen Word-Crashkurs für Daddy bevors dann um kurz vor elf auf den langen (9km) und beschwerlichen (weil frisch verregneten) Weg nach Blotzheim ging. Dick eingepackt (hat jemand Lust sich im August zu erkälten?) und trotzdem mit Sonnenbrille und mit den Wanderschuhen an den Füssen muss ich ausgesehen haben wie ein Depp, aber als Spotter ist man sich kritische Blicke eh gewöhnt.
Im Regen und auch nach dem Regen wurde jeder Flieger kritisch beäugt. Könnte ja der Omani sein. Die Erlösung kam erst anderthalb Stunden nach der eigentlich vorgesehenen Ankunft, mit der Meldung von "Oman 5" am Funk. Minuten später war das gute Stück im Kasten.
Eine weitere Schlechtwettertour hat sich gelohnt. :)
JOELATBSL
Samstagabend, ich vergnügte mich einmal mehr mit den Schweinereien vergangenger und zukünftiger Tage, da schneit eine Email in mein Postfach. Absender: david. Geöffnet, gestaunt, sollte doch tatsächlich morgen Sonntag der A320 des Omanichen Königreichs (nicht zu verwechseln mit dem Osmanischen Reich, das gibts nicht mehr) sich auf den Weg nach Basel machen. 1200 die veranschlagte Ankunftszeit. Quelle geheim, sonst wirds heikel. Nicht für mich zwar, aber für den Arbeitsplatz eines werten Kollegen. Voller Vorfreude auf den Flieger und mit leiser Vorahnung bezüglich des Wetters gings morgens um zwei ins Bett.
Selbiges verliess ich unter dem Sound einer Lockheed Super Constellation morgens um zehn. Statt einem Newsupdate für Spotter gabs dann allerdings erst einen Word-Crashkurs für Daddy bevors dann um kurz vor elf auf den langen (9km) und beschwerlichen (weil frisch verregneten) Weg nach Blotzheim ging. Dick eingepackt (hat jemand Lust sich im August zu erkälten?) und trotzdem mit Sonnenbrille und mit den Wanderschuhen an den Füssen muss ich ausgesehen haben wie ein Depp, aber als Spotter ist man sich kritische Blicke eh gewöhnt.
Im Regen und auch nach dem Regen wurde jeder Flieger kritisch beäugt. Könnte ja der Omani sein. Die Erlösung kam erst anderthalb Stunden nach der eigentlich vorgesehenen Ankunft, mit der Meldung von "Oman 5" am Funk. Minuten später war das gute Stück im Kasten.
Eine weitere Schlechtwettertour hat sich gelohnt. :)
JOELATBSL
Tuesday, August 22, 2006
Geld stinkt nicht
Jawoll, was schon ein römischer Kaiser einst sagte, als er die öffentlichen Kloaken gebührenpflichtig machte um die Staatskasse aufzubessern gilt auch im Jahre 2006 A.D. immer noch.
Der heutige Fotoauftrag führte mich für einmal nicht an den Airport. Stattdessen sollte ein Artikel zum Thema Abfallbeseitigung bebildert werden. Mit Tipps für besonders neuralgische Punkte versehen rückte ich mit der Kamera also aus.
Erste Station: Das Jugendfreizeithaus. Über Mittag tummelt sich dort zwar nicht die Dorfjugend unseres 18000-Seelen-Nestes, dafür aber die Angestellten des nahen Industriequartiers, zu dessen bekanntesten Nutzern die Technologiefirma Actelion gehört. Fast Food und ähnliche Genüsse werden auf den gemütlichen Sitzbänken hinterm JFZH eingenommen und die Abfälle danach liegen gelassen. Sagt man, denn als ich am Nachmittag dort aufkreuzte war die Wiese fast schon aufreizend sauber. Ein Foto von der einzigen Chipstüte weit und breit gabs dennoch. Und weil wenigstens in einer abgelegenen Ecke ein Abfalleimer überquoll, gabs sogar noch ein richtig gutes Resultat obendrein.
Zweite Station: Gemeindepark. Eine berüchtigte Säufer- und Kiffer-Ecke an der der "Abfallspotter" eigentlich immer fündig wird. Zuerst allerdings wird der korrekt gefüllte und nicht überquellende Mülleimer gemetert. Damit man wenigstens ein Bild hat, mit dem man zeigen kann, wie es eigentlich sich gehören würde. Daneben liegen Bierflaschen (wie beim letzten Mal die beliebte Marke aus Rheinfelden) am Boden, die sich wunderbar für ein "so nicht!"-Bild eignen. Natürlich sofort abgedrückt. Von Gras (Hasch mein ich) ist für einmal keine Spur, wahrscheinlich hats zu viele Kinder und andere neugierige Leute im Park. Also begnügt sich meine Kamera mit den Zigarettenpäckli die ausgeraucht rumliegen. (Im Gegensatz zu denen an einem anderen mir bekannten Ort enthalten die keine wertwollen Notizen)
Soviel Dreck durfte ich heute erleben, für das Honorar von #### Franken (genau, über Geld redet man nicht, das hat man...) und die Ehre, mal wieder den eigenen Namen auf der Titelseite zu sehen...
JOELATBSL
Der heutige Fotoauftrag führte mich für einmal nicht an den Airport. Stattdessen sollte ein Artikel zum Thema Abfallbeseitigung bebildert werden. Mit Tipps für besonders neuralgische Punkte versehen rückte ich mit der Kamera also aus.
Erste Station: Das Jugendfreizeithaus. Über Mittag tummelt sich dort zwar nicht die Dorfjugend unseres 18000-Seelen-Nestes, dafür aber die Angestellten des nahen Industriequartiers, zu dessen bekanntesten Nutzern die Technologiefirma Actelion gehört. Fast Food und ähnliche Genüsse werden auf den gemütlichen Sitzbänken hinterm JFZH eingenommen und die Abfälle danach liegen gelassen. Sagt man, denn als ich am Nachmittag dort aufkreuzte war die Wiese fast schon aufreizend sauber. Ein Foto von der einzigen Chipstüte weit und breit gabs dennoch. Und weil wenigstens in einer abgelegenen Ecke ein Abfalleimer überquoll, gabs sogar noch ein richtig gutes Resultat obendrein.
Zweite Station: Gemeindepark. Eine berüchtigte Säufer- und Kiffer-Ecke an der der "Abfallspotter" eigentlich immer fündig wird. Zuerst allerdings wird der korrekt gefüllte und nicht überquellende Mülleimer gemetert. Damit man wenigstens ein Bild hat, mit dem man zeigen kann, wie es eigentlich sich gehören würde. Daneben liegen Bierflaschen (wie beim letzten Mal die beliebte Marke aus Rheinfelden) am Boden, die sich wunderbar für ein "so nicht!"-Bild eignen. Natürlich sofort abgedrückt. Von Gras (Hasch mein ich) ist für einmal keine Spur, wahrscheinlich hats zu viele Kinder und andere neugierige Leute im Park. Also begnügt sich meine Kamera mit den Zigarettenpäckli die ausgeraucht rumliegen. (Im Gegensatz zu denen an einem anderen mir bekannten Ort enthalten die keine wertwollen Notizen)
Soviel Dreck durfte ich heute erleben, für das Honorar von #### Franken (genau, über Geld redet man nicht, das hat man...) und die Ehre, mal wieder den eigenen Namen auf der Titelseite zu sehen...
JOELATBSL
Thursday, August 17, 2006
Journis
Woran merkt man dass die Journalisten wieder zu Hause sind?
1) Die Zeitung ist nicht mehr ins Feriendomizil umgeleitet sondern im Haus.
2) Die Zeitung wird nicht wegen allfällig interessantem Inhalt gelesen sondern weil man danach übers Layout herziehen will.
Und wehe man platzt ins Gespräch zweier Journalisten hinein...
Gruss
JOELATBSL, dem auch schon eine Journalistenkarriere vorgeschlagen wurde...
1) Die Zeitung ist nicht mehr ins Feriendomizil umgeleitet sondern im Haus.
2) Die Zeitung wird nicht wegen allfällig interessantem Inhalt gelesen sondern weil man danach übers Layout herziehen will.
Und wehe man platzt ins Gespräch zweier Journalisten hinein...
Gruss
JOELATBSL, dem auch schon eine Journalistenkarriere vorgeschlagen wurde...
Air Namibia
Eine von mir an mir durchgeführte Studie hat ergeben, dass ich besser blogge wenn ich müde bin, deshalb mal wieder ein Beitrag zu fortgeschrittener Stunde.
Da war doch diese Woche ein Flugzeug aus Namibia (nun, nicht direkt, es kam aus London Gatwick) unterwegs oder besser hätte unterwegs sein sollen. 16.35 war mal veranschlagt worden als Ankunftszeit, was nach Joelatbsl'scher Zeitplanung ziemlich genau eine Stunde Marge ergab bevor ich das Feld zu räumen hatte. 16.35 verstrich allerdings ohne dass sich etwas gerührt hätte. Ein vertrauensvolles Telefon eines Kollegen machte uns wenigstens um die Wörtchen "delayed" und "verspätet" reicher. Allgemein wurde das so interpretiert, dass unter den Umständen (nun, die Sonne wusste nicht ob sie scheinen wollte) wohl eher nicht mehr so viel zu machen sei und die Hälfte der 5 anwesenden Spotter zog ab.
Wir fanden uns nun zu dritt auf dem Feldweg wieder, in Abständen von 10 Metern zu einander, stillschweigend abwartend ob da noch was kommen würde. Die zwei Kollegen verabschiedeten sich kurz darauf ebenfalls und ein Blick auf das Kameradisplay ergab eine Uhrzeit von 17.30 Uhr. So langsam wurde ich nervös, dann beschloss ich ebenfalls den Abgang. Mit ein paar schönen Sachen aber halt doch nicht dem "corpus delicti of the day" in der Tasche gings nach Oberglatt zum Bahnhof.
Dann, in der S-Bahn der Schock: Da steht doch tatsächlich ein Namibia-Elfer! Eine Recherche ergab am Abend dass das gute Stück 18.01 aufgesetzt hatte. Das nennt man PECH!
JOELATBSL
Da war doch diese Woche ein Flugzeug aus Namibia (nun, nicht direkt, es kam aus London Gatwick) unterwegs oder besser hätte unterwegs sein sollen. 16.35 war mal veranschlagt worden als Ankunftszeit, was nach Joelatbsl'scher Zeitplanung ziemlich genau eine Stunde Marge ergab bevor ich das Feld zu räumen hatte. 16.35 verstrich allerdings ohne dass sich etwas gerührt hätte. Ein vertrauensvolles Telefon eines Kollegen machte uns wenigstens um die Wörtchen "delayed" und "verspätet" reicher. Allgemein wurde das so interpretiert, dass unter den Umständen (nun, die Sonne wusste nicht ob sie scheinen wollte) wohl eher nicht mehr so viel zu machen sei und die Hälfte der 5 anwesenden Spotter zog ab.
Wir fanden uns nun zu dritt auf dem Feldweg wieder, in Abständen von 10 Metern zu einander, stillschweigend abwartend ob da noch was kommen würde. Die zwei Kollegen verabschiedeten sich kurz darauf ebenfalls und ein Blick auf das Kameradisplay ergab eine Uhrzeit von 17.30 Uhr. So langsam wurde ich nervös, dann beschloss ich ebenfalls den Abgang. Mit ein paar schönen Sachen aber halt doch nicht dem "corpus delicti of the day" in der Tasche gings nach Oberglatt zum Bahnhof.
Dann, in der S-Bahn der Schock: Da steht doch tatsächlich ein Namibia-Elfer! Eine Recherche ergab am Abend dass das gute Stück 18.01 aufgesetzt hatte. Das nennt man PECH!
JOELATBSL
Saturday, August 12, 2006
Sommerferienende
Ja, sie gehen zu Ende, die Sommerferien 2006. Jetzt vor einem Jahr war ich irgendwo enroute zwischen Cairns und Hong Kong, jetzt im Jahre 2006 hocke ich hier und warte auf bessere Zeiten. Doch was bringt mir/uns diese neue Zeit?
Sie bringt mir etwas Erleichterung, da ich meinen Ferienjob als Hausfrau wieder los bin. Kurzfristig allerdings gibts noch mal Stress, schliesslich will man sich jeden Ärger bei der "Hausrückgabe" sparen. Das heisst, die Küche gehört vielleicht halt doch noch rasch ein wenig geputzt. Von weiteren anstrengenden Aufgaben im House Management bin ich zum Glück verschont geblieben, auch wenn ich dafür schweineteuer, mit schlechtem, kaltem und feuchtem Wetter bezahlen musste. Aber immerhin hab ich mir nicht jeden Abend bei Gartenwässern ein T-Shirt verregnet...
In der Innenstadt sollen die Trams jetzt butterweich und geräuschlos sich um die Kurve beim Theater schwingen. Als ich vor ein paar Wochen die Baustelle angeschaut habe, sah es dort allerdings eher nach Alpamare und Wasserrutschbahnwelt aus. Laut Medienberichten (jawoll, seit heute Morgen liest man in diesem Haushalt wieder Zeitung!) soll es nun allerdings so weit sein und die 750 Federn freuen sich sicher auch darauf, ihren Beitrag zum Einschläfern dieser Stadt zu leisten.
Und da waren dann noch die Kiddies. Bringt mir allerdings nicht viel, da die Schweizer Kiddies eh fast nur den Zürcher Flughafen kennen und ich diesen in den letzten paar Wochen gemieden hab/meiden musste. Diese Kiddies dürfen nun wieder zur Schule. Ich bin jetzt mal so frei und wünsche ihnen viel Spass. ;)
JOELATBSL
Sie bringt mir etwas Erleichterung, da ich meinen Ferienjob als Hausfrau wieder los bin. Kurzfristig allerdings gibts noch mal Stress, schliesslich will man sich jeden Ärger bei der "Hausrückgabe" sparen. Das heisst, die Küche gehört vielleicht halt doch noch rasch ein wenig geputzt. Von weiteren anstrengenden Aufgaben im House Management bin ich zum Glück verschont geblieben, auch wenn ich dafür schweineteuer, mit schlechtem, kaltem und feuchtem Wetter bezahlen musste. Aber immerhin hab ich mir nicht jeden Abend bei Gartenwässern ein T-Shirt verregnet...
In der Innenstadt sollen die Trams jetzt butterweich und geräuschlos sich um die Kurve beim Theater schwingen. Als ich vor ein paar Wochen die Baustelle angeschaut habe, sah es dort allerdings eher nach Alpamare und Wasserrutschbahnwelt aus. Laut Medienberichten (jawoll, seit heute Morgen liest man in diesem Haushalt wieder Zeitung!) soll es nun allerdings so weit sein und die 750 Federn freuen sich sicher auch darauf, ihren Beitrag zum Einschläfern dieser Stadt zu leisten.
Und da waren dann noch die Kiddies. Bringt mir allerdings nicht viel, da die Schweizer Kiddies eh fast nur den Zürcher Flughafen kennen und ich diesen in den letzten paar Wochen gemieden hab/meiden musste. Diese Kiddies dürfen nun wieder zur Schule. Ich bin jetzt mal so frei und wünsche ihnen viel Spass. ;)
JOELATBSL
Tuesday, August 08, 2006
Gedacht - Gebloggt
Der Karnevalsverein der Düsseldorfer Terrassenspotter, www.flugzeugbilder.de (pp.net, fb.de) hat ein neues Logo. Slogan: "Biggest Aircraft Database in Germany"
Kein Wunder wenn man jeden Schrott annimmt....;)
Tätäää Tätäää Tätäää
JOELATBSL
Kein Wunder wenn man jeden Schrott annimmt....;)
Tätäää Tätäää Tätäää
JOELATBSL
Monday, August 07, 2006
Joelatbsl kocht... (III)
Ja, schon die ganze letzte Woche war ich auf dem Hausfrau-Trip. Alle ausgeflogen, ins Engadin, an den Bielersee, weissichwohin...
Da sieht man sich also gezwungen, mal wieder die eigenen Kochkünste auszuprobieren. Die sind nicht inexistent, aber tüchtig entrosten muss man sie halt trotzdem. Am ersten Abend gibts Teigwaren, man will sich schliesslich nicht überbeanspruchen und kocht erst mal das, man man glaubt kochen zu können. War denn auch so, schmeckte vorzüglich.
Tag 2, neuer Tag, neues Menü neues Glück. Auf dem Plan landete nach etwas Zögern ein Risotto. Nachdem beim letzten Mal irgendwas schief ging, habe ich mir da Übung verschrieben und siehe da, es hat geklappt. Diesmal war auch der Risotto nicht zu verachten. Klar, die Mischung kam aus der Packung und wenn man nach Anleitung kocht sollte auch nichts schief gehen, aber dennoch, nehmt mir nicht übel wenn ich deswegen stolz bin.
Tag 3, schon wieder die Qual der Menüwahl. Es war so ein verregnetes Mistding von einem Tag, das ich zu Hause verbrachte, in der Hoffnung, der Regen würde wenigstens dann aufhören wenn ich zu einkaufen gedenke. Gesagt getan, Regenlücke abgewartet, aber kaum draussen gings wieder los mit dem Regen. Nun, ich liess mich dennoch nicht abhalten und kam eine halbe Stunde später mit einer Tiefkühlpizza wieder heim. Eigentlich war ich ja vor allem scharf auf CD-Rs, um endlich mal wieder Bilder brennen zu können, doch wenn der Food-Laden so nahe liegt, liegt es auf der Hand, dass man sich auch noch was zu essen kaufen geht. Der Rest von Tag 3 ist schnell erzählt. Weitere Zutaten drauf, in den Ofen, aus dem Ofen, gegessen... Später bereut dass ich keine Kräuter draufgestreut hatte...
Tag 4, endlich mal wieder Spotten pur, von morgens um 9 bis abends um 5. Danach: Einkaufen, aber nur das nötigste, sprich Tiefkühllasagne. Schliesslich ist die eine da nicht mal soo übel und gehört zu den Patentrezepten meiner Schwester, wenns darum geht einen Kohldampf zu vertreiben. Gekauft, hochgeschleppt, sofort in den Ofen gelegt. Schliesslich hat das Ding eine halbe Stunde, wenn man es nicht wie aus der Mikrowelle und stellenweise noch tiefgefroren essen will. Und tatsächlich, statt im schwesterlichen Stil, also 50-50 gefroren und sauheiss, war sie überall heiss.
Tag 5, siehe oben, eine clevere Hausfrau schlägt bei Aktionen zu und kauft die Lasagne im Doppelpack.
Tag 6, gähn, Sonntag... Allerdings will auch an einem Sonntag der Hunger gestillt sein. Im Gegensatz zu anderen Leuten macht der nämlich keine Wochenendpause. Also griff ich mal wieder nach der Pasta. Schliesslich vertraut man in der Müdigkeit gerne auf altes Können.
E guete
JOELATBSL
Da sieht man sich also gezwungen, mal wieder die eigenen Kochkünste auszuprobieren. Die sind nicht inexistent, aber tüchtig entrosten muss man sie halt trotzdem. Am ersten Abend gibts Teigwaren, man will sich schliesslich nicht überbeanspruchen und kocht erst mal das, man man glaubt kochen zu können. War denn auch so, schmeckte vorzüglich.
Tag 2, neuer Tag, neues Menü neues Glück. Auf dem Plan landete nach etwas Zögern ein Risotto. Nachdem beim letzten Mal irgendwas schief ging, habe ich mir da Übung verschrieben und siehe da, es hat geklappt. Diesmal war auch der Risotto nicht zu verachten. Klar, die Mischung kam aus der Packung und wenn man nach Anleitung kocht sollte auch nichts schief gehen, aber dennoch, nehmt mir nicht übel wenn ich deswegen stolz bin.
Tag 3, schon wieder die Qual der Menüwahl. Es war so ein verregnetes Mistding von einem Tag, das ich zu Hause verbrachte, in der Hoffnung, der Regen würde wenigstens dann aufhören wenn ich zu einkaufen gedenke. Gesagt getan, Regenlücke abgewartet, aber kaum draussen gings wieder los mit dem Regen. Nun, ich liess mich dennoch nicht abhalten und kam eine halbe Stunde später mit einer Tiefkühlpizza wieder heim. Eigentlich war ich ja vor allem scharf auf CD-Rs, um endlich mal wieder Bilder brennen zu können, doch wenn der Food-Laden so nahe liegt, liegt es auf der Hand, dass man sich auch noch was zu essen kaufen geht. Der Rest von Tag 3 ist schnell erzählt. Weitere Zutaten drauf, in den Ofen, aus dem Ofen, gegessen... Später bereut dass ich keine Kräuter draufgestreut hatte...
Tag 4, endlich mal wieder Spotten pur, von morgens um 9 bis abends um 5. Danach: Einkaufen, aber nur das nötigste, sprich Tiefkühllasagne. Schliesslich ist die eine da nicht mal soo übel und gehört zu den Patentrezepten meiner Schwester, wenns darum geht einen Kohldampf zu vertreiben. Gekauft, hochgeschleppt, sofort in den Ofen gelegt. Schliesslich hat das Ding eine halbe Stunde, wenn man es nicht wie aus der Mikrowelle und stellenweise noch tiefgefroren essen will. Und tatsächlich, statt im schwesterlichen Stil, also 50-50 gefroren und sauheiss, war sie überall heiss.
Tag 5, siehe oben, eine clevere Hausfrau schlägt bei Aktionen zu und kauft die Lasagne im Doppelpack.
Tag 6, gähn, Sonntag... Allerdings will auch an einem Sonntag der Hunger gestillt sein. Im Gegensatz zu anderen Leuten macht der nämlich keine Wochenendpause. Also griff ich mal wieder nach der Pasta. Schliesslich vertraut man in der Müdigkeit gerne auf altes Können.
E guete
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