Thursday, March 29, 2012

Zurück in meiner zweiten Heimat

Es war ein Sonntag wie viele andere. Oder halt eben auch nicht ...

Dreieinhalb Monate ohne ein Foto von meinem Heimairport sind vermutlich meine persönliche Bestleistung seit 2004 und alle meine Freunde, die ich getroffen habe bestätigten mir dies auch. Ich kam mir beinahe so vor, als wäre ich seit dreieinhalb Jahren nicht mehr aufgetaucht. Rugby schauen im Pub, Fasnacht, Shoppen mit Stäubchen und Belle, Skifahren im Dauerschneefall und zwischen durch gar arbeiten machten mir mein Hobby-Leben nicht immer einfach.

Aber dann wars halt eben doch wieder wie früher, mit dem holländischen Langstreckenbomber:



Mit easyJet-Feuer aus allen Rohren:



Brit Air. Also, ähm, doch nicht ganz wie früher:



Und bei Air Berlin wurde es sogar noch sentimental:



Sentimental ging es auch neben der Piste zu und her. Wie habe ich die Fachsimpeleien vermisst, die Erinnerungen an gute alte Zeiten, an denen ich mit viel Verpflegung gegen Mittag aufgetaucht und stets kurz vor Sonnenaufgang wieder abgezogen bin. Vielleicht ist es ja bald mal wieder so weit ... :)

Monday, January 30, 2012

Gedacht - gebloggt

Tod und Hass den Selbstmordattentätern!

Sunday, January 29, 2012

Back into the mix

Aua, meine Knochen! Ich werde so langsam alt!

Meine ersten Gedanken als am Samstag früh mein Handy mich weckte waren eher schmerzvoll als von Vorfreude geprägt. Doch ich konnte mich doch nicht einfach so hängen lassen. Das geht an vielen Samstagen im Jahr, aber nicht am WEF-Samstag. In Zürich warteten dutzende Flieger darauf, von mir fotografiert zu werden.

Gehetzt gings an den Bahnhof und von dort mit dem TGV durch die verschneite Landschaft nach Zürich. TGV und Schnee? Nein, passt definitiv nicht. TGV assoziiere ich mit Paris, mit Frankreich allgemein, mit schönen Frauen und schönem, warmem Wetter. Zum Glück dauert die Reise nach Zürich nicht mal eine Stunde und im dortigen Hauptbahnhof hatte mich für das letzte Teilstück zum Airport auch die SBB wieder.

Draussen auf der Besucherterrasse wollte ich mit dem Fotografieren loslegen. Eigentlich. Doch erst wurden Hände geschüttelt. Franzosen, Deutsche, Österreicher, ein paar Schweizer und ein einsamer Neuseeländer, irgendwie kenne ich zu viele Leute. Für ein Foto oder zwei reichte es, da wartete schon der Tourbus auf mich. Der Kollege, den es seit Jahren nach einem BBJ lüstet hatte mich dazu überredet. Nun lasse ich ein paar Bilder sprechen, meine Knochen wollen geschont werden:











Friday, January 27, 2012

Ich

Eigentlich wollte ich mich hier und jetzt an Hansi Hinterseer auslassen, aber dann habe ich mich doch noch besinnen mögen und habe stattdessen meine volle Aufmerksamkeit auf mich gelenkt:

Ich bin

- gebildet
- ausgebildet (so ca.)
- weitergebildet (naja)
- ab und zu irgendwo abgebildet

Und sonst bin ich vor allem eingebildet. Jawoll, manchmal fühlt sich Einbildung richtig gut an!

Friday, January 20, 2012

Sack

Biologie war noch nie mein Ding. Aber dafür habe ich ja Kollegen/-innen, die mir solche Dinge immer wieder gerne erklären.

" ... weil ... ich habe ja vorne keinen Sack!"

Stimmts, Stäubchen?

Monday, November 15, 2010

Try Time!

Was hier folgt ist für mich irgendwie einfach schwierig, auf deutsch zu beschreiben, da ich mir meine Rugbymatches immer noch gezwungenermassen entweder auf Französisch oder Englisch reinziehe. Es soll eine Beschreibung dessen sein, was sich letztes Wochenende in den "Headquarters of Rugby", der grossen Arena von Twickenham im Süden Londons abspielte. Und nicht nur dort ...

It doesn't get any bigger - Twickenham is THE place for any important Rugby match. In recent years clashes between England and Australia were a bit one-sided due to the Rose XV's inability to disconnect from a game plan that was to cart up the ball and then give it to their goalkicker. And even in cold November, something different was brewing over Twickenham.

"Archi-comble" sagen die Franzosen dem, wenn das Stadion ausverkauft ist. Und so gehört es sich für einen Wettkampf zwischen Pommies und Aussies. 82000 gehen in "HQ" rein und ebenso viele waren da. Entweder gelb-grün oder weiss-rot. Etwas dazwischen gibts kaum. Wobei ... eigentlich doch. Die Bindungen zwischen den beiden Nationen sind wiederum so eng, dass in jedem ein bisschen Blut des anderen fliesst. Aber da machte am Mittag die Kunde die Runde, dass die Engländer antrazit-grau tragen würden. Ich sagte doch, es wehte ein anderer Wind über Twickenham.

Based on recent results there was no favourite. England had beaten the Wallabies in Sydney in June but only a fortnight ago, die Aussies had stunned the All Blacks of New Zealand in Hong Kong. England were expected to keep it tight around scrums, rucks and mauls. But ... instead of giving a away shedloads of penalties and a yellow card in each half they hit the ground running. And when Chris Ashton cleared Drew Mitchell to score the game-breaking 100m-try for England, he did not only take the roof off Twickenham. Just about any english pub around the world that had the game on must now be a space of open air ...

Es gibt weiss Gott dümmere Beschäftigungen an einem Samstagnachmittag im November. Und nächsten Samstag wieder alles von vorne ... :)

JOELATBSL

Thursday, September 02, 2010

Who let the dogs out?!

Fedex ist unterwegs und nicht aufzuhalten. Der berühmteste Schweizer bewegt sich grad bei 40 Grad eiskalt über den Hartplatz. Der Gegner ist begeistert von der Möglichkeit, sich seinem Vorbild mal nähern zu dürfen. Zum Lachen hat er jedoch grad gar nichts. Das Publikum hat noch nicht einmal Fedex' berühmten "Tweener" zu sehen bekommen.

Was bewegt einen also dazu, sowas sich anzusehen? Die Antwort lautet "SF zwei". Was die Kommentatoren Bürer und Günthardt seit Jahren leisten, gehört zum Besten was das Schweizer Fernsehen zu bieten hat. Die Mischung machts halt einfach. Die teils stundenlangen Übertragungen werden aufgelockert mit gelegentlichen Einschüben, die an Stand-Up-Comedy erinnern.

Günthardt ist der ehemalige Tennisprofi und heutige Coach, der sich an allerlei kuriose Matches erinnern mag. Dauert ein Match genug lange, bekommt man als Zuschauer stets einige Anekdoten aus vergangenen Tagen serviert. Gildemeister, Chang, Becker, Kournikova, Nadal, Federer, alle bekommen sie ihr Fett ab. Einer der jüngsten Einträge in diese endlose Datenbank ist der Amerikaner John Isner, der in Wimbledon dieses Jahr über 100 Asse in einem einzigen Match schlug - und dieses nach elf Stunden Spielzeit verlor!

Vereint lassen sich die Mikrofon-Buben jeweils an allem um ein Match herum aus. Beispielsweise über die Namen der Hunde von Tennisspielerinnen. "KD" hiess derjenige der ehemaligen Welt-Nummer-1 Martina Navratilova, "KD" für "Killer Dog". Derjenige von Maria Sharapova hört auf den wortwörtlich süssen Namen "Dolce" und für die beiden Hunde der ehemaligen Spitzenspielerin Arantxa Sanchez Vicario schlägt Günthardt "Dick" und "Doof" vor. Das Doppel-D wäre bestimmt nicht unpassend, aber "Roland" und "Garros" machen sich ja auch nicht schlecht, wenn Frauchen selbiges Turnier mal zu gewinnen vermochte.

Fedex' Gegenverkehr serviert derweil weiter munter doppelte Fehler und konstatiert ungefragt übers Aussenmikrofon, dass er jeden Ball zu spät trifft. Ich will dann wenigstens noch die letzten paar Bälle sehen, bevor mal wieder für jemanden die Doppellektion mit Prof. Dr. Fedex zu Ende geht.