Wednesday, November 23, 2016

Better safe than sorry!

"Better safe than sorry!" they say. For a good reason:



Going around was the best option in this case, despite the landing gear already touching the runway (18R at Amsterdam that is, for those who might be interested). The possibility of causing extensive damage is just too high when you try to roll out the correct heading on the ground at some stage and at this angle, this was just too much. Hope they had more luck upon their next attempt ... :)

Thursday, November 17, 2016

The last mohican

The last mohican of special-coloured Swiss Avro RJ100s is one HB-IYU in the colours of Star Alliance. All its brothers and sisters in the same design as well as that outfreaked alpine cow parade fella have left the scene. If you want to keep IYU some company or just take a picture of it, follow this post:

Schedule for 08/12/16:

LX442 GVA 0720-0800 LCY
LX443 LCY 0830-1115 GVA
LX2813 GVA 1545-1640 ZRH
LX758 ZRH 1725-1825 LUX
LX759 LUX 1900-1955 ZRH
LX818 ZRH 2055-2210 HAJ

Schedules should usually be available after 19.00 CET, except for when I have no time to take care of them. And yes, they are extremely subject to drastic changes, but please don't blame me for that. ;)


Wednesday, November 16, 2016

Endstation!

Vor rund zwei Jahren hatte ich das Glück, gleich ein paar Monate am Nabel der frankophonen Welt zu verbringen. Paris war mein Zuhause weg von Daheim. Ich war also dort, wo andere bloss ein paar Stunden oder mit viel Glück ein paar Tage Zeit haben.

Paris in ein paar Stunden gesehen haben? Das reicht für ein paar Touristenhochburgen, aber nicht für das volle Programm. Wie überall auf der Welt empfiehlt es sich auch in Paris, in den Alltag einzutauchen, um alle Facetten dieser nicht enden wollenden Stadt kennen zu lernen. Während manch einer vom französischen Essen und den hübschen Mädchen schwärmt, sind andere Pariser Gegebenheiten viel eher als Plage einzuordnen.


Eine dieser Plagen ist die Musik. Nicht die Musik allgemein, sondern jene in der fahrenden Metro. Im Gegensatz zu den (vom Betreiber) organisierten Musikanten in den Gängen sind jene in den Zügen wild unterwegs. Sie haben keine Bewilligung und allzu oft wohl auch keine Ahnung, was sie da gerade spielen - oder noch schlimmer - singen. In den Worten altbackener Eltern: Organisierter Lärm.


Wer von dem schaukelnden Gefährt oder den unvorsichtigen Mitfahrern quer durch die Metro geschleudert wird hat ohnehin meistens nicht die Gelegenheit, eine gepflegte Konversation zu führen. Dies funktioniert eigentlich fast nur in Form einer innigen Umarmung. Was nun, wenn man alleine unterwegs sein sollte? Musik übers Handy ist durchaus eine gängige Option, aber gegen das Getröte im Wagen kommen zumindest die einfacheren handelsüblichen Kopfhörer nicht an.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Alle paar Wochen einmal konnte ich mich dabei ertappen, wie ich mit dem Gebotenen im Gefährt mitging. Eines Abends, auf dem Weg zu einer rauschenden Fete im Domizil eines österreichischen Kollegen, kam es gar so weit, dass niemand mehr aussteigen wollte. Die Musik, der Gesang, die Intrige, der Moment war zu interessant für alle Mitfahrer, dass sie das Drumherum für ein paar Minuten völlig vergassen. Dass selbiges in der Metro aus Mauern, Dreck, Gestank und Dunkelheit besteht war mal kurz Nebensache.


Der Zug bewegte sich einfach nicht mehr weiter und vorne wie hinten stiegen die Leute aus. Warum bloss? Die elektronischen Anzeigen in den Bahnhöfen beschränken sich auf die paar Ziffern, die es benötigt, um anzuzeigen, wann der nächste Zug fährt. Eine Durchsage vom Chauffeur war auch nicht zu hören. So lange nicht, bis dieser höchstpersönlich diese musikalische Seifenblase platzen liess. "Fin de service, tout le monde descendre s'il vous plaît!" - "Endstation, alles aussteigen bitte!"

Monday, November 14, 2016

I hate Qantas!

When little Joel first took to the air, he was a little fella who probably knew one train from another, but did not know much about airplanes. So, when he first arrived in Frankfurt, he thought that all those fancy Starlifters and Galaxys on the far side of the runway were from the Swiss Air Force. After all, the term "air force" was mentioned and to his knowledge, there was only one air force in the world.

That Frankfurt place felt like one big jungle and to be honest, things have not changed a great deal since. That airport has just grown bigger, but mind you, there are some other places in the world where an airport is a lot more associated with a nightmare. At least everything was still pointed out in German (so little Joel could read it) and the shopping was awesome. Oh well, yea, the things little Joel could look at, such as model trains and maybe something else, which pretty sure was nowhere near as fancy.

Bedtime approached, but there was no bed to be seen anywhere. Instead it was time to head towards the gate lounge to wait for one massive steel bird to arrive from Paris. Those were the days when one long-haul aircraft would still cover several destinations far away from home. Or en-route, as little Joel was about to find out. Whether little Joel knew about the Jumbo at the time is unknown, but one thing is sure, he does now.

About 24 hours later, little Joel arrived in Sydney, having found a way through a package of pretzels, through some airline catering and surely one or the other can of coke. To be an addict of said deliciously refreshing black poison does not come by chance, one has to start early! Things went as bad an overly-caring flight attendant asking whether it wasn't too early for little Joel to have one of those mean cans at 8am a few weeks later. Little Joel still has not forgiven her.

To imagine that the big cabin screens on aircraft are slowly becoming a dying breed in the wake of the introduction of on-demand entertainment on a personal screen was absolutely unthinkable in those days. To little Joel and many other six-year-olds in this world, being able to watch movies (albeit in that strange language they call English) hour after hour was just great. Particularly if those movies involved intellectual icons such as one Mr. Bean.

I bet, little Joel would never ever have said this:



;)

Friday, November 11, 2016

Dangling the carrot!

Just in case you have been wondering where all the fancy easyJet aircraft with their special colours are flying around, here is the magic list of their current bases, last update 6 June 2017:

A319:

G-EJAR (UNICEF Change for good) -> Lyon (LYS)
G-EZBF (Tartan) -> Paris (CDG)
G-EZBG (Hamburg flag) -> Hamburg (HAM)
G-EZBI (Romeo Alpha Juliet - Shakespeare portrait) -> London (LGW)
G-EZDL (Europcar) -> Glasgow (GLA)
G-EZDN (Amsterdam) -> London (LGW)
G-EZDR (Europcar) -> London (STN)
G-EZDW (Venezia) -> Naples (NAP)
G-EZEZ (Napoli) -> London (LTN)
G-EZIO (UNICEF Change for good) -> Southend (SEN)
G-EZIW (Linate-Fiumicino per tutti) -> London (LGW)

A320:

G-EZUA (semi-new colours, small titles) ->  Manchester (MAN)
G-EZUG (Moscow) -> London (LTN)
G-EZUI (all orange, 200th Airbus) -> Paris (ORY)
G-EZOL (250th Airbus) -> London (LGW)
G-EZOX (how 20th years have flown) -> London (LGW)
G-EZPC (Europcar) -> Manchester (MAN)
G-EZPD (Europcar) -> Porto (OPO)
G-UZHA (NEO) -> London (LTN)







A click on the registration leads you to a fancy picture of the respective aircraft. Bases can change any time upon short notice, though I really try to keep this as up to date as somehow possible.

Credits go out to all the valuable sources like flightradar24.com, jethros.co.uk or skyliner-aviation.de

Thursday, November 10, 2016

Achtfuffzig!

Das Zahlungsverhalten des Durchschnittsbürgers an der Kasse? Ganz einfach! Auf das Kommando "achtfuffzig" der Kassierin hält er wahlweise einen Zehner oder einen Zwanziger hin. Münzen darf dann sie herauszählen und man ist auch gleich wieder mit selbigen bestückt, falls man tatsächlich mal wieder Lust darauf hätte, die gestresste Meute hinter einem an einer Kasse warten zu lassen. Der ganz Clevere hält auch mal anfangs Woche einen Zweihunderter hin, um dann für den Rest der Woche handliche Einheiten in der Hand zu haben.

Nun stelle man sich vor, genau die Zehner und Zwanziger wurden von einem Tag auf den anderen aus dem Verkehr gezogen und dürfen nicht mehr verwendet werden. Man bezahlt nun entweder in Münzen oder mit den grossen Noten. Neue Zehner und neue Zwanziger kommen, verspricht die Notenbank. Nur wollen da jetzt grad alle hin, weil bis in ein paar Stunden kann man da wenigstens noch die alten Noten zurück geben.

Offenbar haben ein paar noch Cleverere als der ganz Cleverere mit den alten Noten ein Spiel gespielt. Monopoly war es nicht, aber betrogen und abgezockt wurde dennoch. Anders wäre ja nicht zu erklären, warum die Notenbank alle ihre Babies sofort zurück haben will, egal ob tot oder lebendig.

Klingt absurd? In Indien stehen sie gerade Schlange vor den Banken …




Mehr dazu gibts auf Englisch hier:


Wednesday, November 09, 2016

Über Nacht

Da sitze ich doch dieser Tage in einer Runde mit ein paar gleich gesinnten Grosswildjägern und diskutiere über etwelche Blechvögel, die mal einen gepflegten Blattschuss verdient hätten. Grosse und Kleine, schöne und hässliche weniger schöne, fliegende Nervensägen und extrem seltene Gäste. Vor allem ging es dabei um dieses eine Teil da, das mir in der Tat noch nie begegnet ist:

Donald Trumps Boeing 757.

© Westley Bencon / planespotters.net
https://www.planespotters.net/photo/374799/n757af-djt-operations-boeing-757-2j4wl



Gleichzeitig drüben im Land wo alles grösser, lauter und fettiger ist: Das Volk versteckt sich in irgendwelchen Kartonhäuschen, kritzelt irgendwas auf ein Stück verarbeiteten Baum, sucht sich aus welches Brett die nächsten vier Jahre vor dem Kopf hängen soll. Über Nacht wird klar, dass schon lange möglich war was man offenbar in Europa krampfhaft für unmöglich halten wollte und am Ende ist Trump gewählt.

Das mit Trumps Boeing 757 hat sich über Nacht geändert:




Auf einmal kann ich da viel besser mithalten! :)

Oh and ...

... I did not vote for Trump either.

My election consisted of a bunch of aircraft pictures spread on a table, waiting to be elected into a magazine. Results took a while to be confirmed, with many candidates deemed unsuitable and very few candidates really standing out. Some rather orange stuff (coincidence!) was brushed aside and there were some other candidates of all sorts of colours that split the opinions. In a proper Swiss compromise, some candidates were allowed to join a repechage round that allowed the electors to fill all the spots available.

Add to that an "elephants' round table", where we had a chat over a beer about plane spotting hotel politics (the famous question about guests joining the facilities from outside) and about how to break the old bad photo law by using the means of Photoshop. Unanimous result: increase the quotas for black and white and the landscape will be as green as it has never been before.

You see, just like any given Tuesday ...

Sunday, November 06, 2016

The friendly giant

There was quite a bit of chatter just recently around my homebase about some friendly giant from Russia. For the first time in a while (almost three years in all) we got to see one of those Antonov An-124 planes, very useful for hauling around big and heavy stuff, but also the kind of aircraft that makes people go absolutely bonkers.

Face it, it is just another aircraft. It has about the same size and weight of a Boeing 747. Its shape and specifiations allow the transport of bulkier and heavier cargo and the fuselage can be lowered in order for the aircraft to be loaded by trucks from ground level. While a cargo 747 is just an adaption of the passenger model, the An-124 obviously had been designed for heavy loads from the beginning.

The 100 metric tonnes of cargo that were supposed to be loaded into our Antonov were not an issue at all. The plane could take another 50 tonnes on board, albeit with a range penalty for every bit of weight added. Flying from Basel to Korea with stops en-route sounds slightly old-school, but for our giant with 100t of cargo on board, it looked a fair deal. So much for all the technical aspects.

RA-82078 of Volga-Dnepr Airlines, Basel-Mulhouse, November 2005


As for the photo romantics out there, as soon as rumours start to spread about "the Antonov" (fyi, there are many other kinds of Antonovs and dozens of most variants out there!), patience is a word that gets deleted from peoples' minds and dictionaries. One question comes after another, as if there were different rules, regulations or conditions for "the Antonov". Any question that is answered by "no" or "I don't know" gets repeated a thousand times. Try to be one of those people in the know in these situations and your life will get utterly painful.

Those asking for things about "the Antonov" will most likely be people who only just recently shot out of the ground. They might be tourists (i.e. traveling from other airports or regions), newbies or a bit of both. Basic knowledge about air operations (and cargo ops in particular) may not be something you should count upon with such people, but even the slightest glimpse of common sense usually seems to be missing. All that results in yours truly having to answer questions about timings, runway use (even if there are hardly more than two proper options), sun position, parking position, the pilots' shoe sizes, their girlfriends' phone numbers as well as the exact vodka preferences of the loading crew.

"Mir wei luege" ("We'll see as we go") is a sentence often used where I come from and implies a relaxed attitude towards just about anything you can encounter in life. Air cargo operations are no different to that. For all the attempted persuasion to make our tourists and newbies believe that the information I gave them was purely indicative and that I still don't have any power in that, of course things had to go wrong on the final straight. The Friday afternoon arrival turned into a Thursday evening arrival. People had taken time off (from work, school or even their boyfriends or wives) to see "the Antonov" and in some cases to no avail. Maybe it teaches them not to get carried away to easily.


Do not get me wrong, I am not against people having fun or their dreams fulfilled (unless those dreams involve the wrong football teams, but that's an entirely different matter). But once more I am glad that the frenzy is over. At least until the next visit of a friendly giant … ;)

Thursday, November 03, 2016

Telefon!

Dazu braucht es nicht viele Worte:


Des Gerätes Tage sind gezählt, aber es funktioniert immer noch einwandfrei!

Tuesday, November 01, 2016

#aGermanTeam

Es begann alles im Oktober. Eine Ansammlung Fussball spielender Fohlen machte sich auf den Weg nach Schottland und wurde dort freudig erwartet. Celtic nahm den Klub freundlich in Empfang und für Speis und Trank für die mitreisenden Fans war bestimmt auch gesorgt. Doch wie hiess dieses Fohlenrudel schon wieder?


Zugegeben, der Name ist echt lang und dieses Möchte … München … äh, Mönchengladbach klingt schon fast ein wenig finnisch. Aber hierzulande kennt diesen Namen jedes Kind. Kunststück, wird auch jede Woche x-mal am Fernsehen aufgesagt. Auf der Insel kennt man solche Namen höchstens aus Wales. Und dort ist trotz der EM 2016 der Fussball immer noch eiförmig.

Am Niederrhein ist der Fussball allerdings Religion. Da mochte die Social Media-Abteilung der Borussia Mönchengladbach nicht hinten anstehen und rief spontan einen neuen Hashtag ins Leben, #aGermanTeam. Das klingt nach einem Allerweltsname, aber eben, wenn man die Geschichte dahinter betrachtet, bleibt nur Anerkennung und Lob für die Kreativität übrig.

Andernorts spielt heute meine lokale Mannschaft aus Basel gegen meine ehemals vorübergehend lokale Mannschaft aus Paris. #aSwissTeam wäre irgendwie logisch, aber gerade so auch ein wenig heikel. Die Identifikation zwischen Basel und dem Rest der Schweiz ist eine sehr diffizile Angelegenheit. 

#aFrenchTeam für den Gast aus Paris? Macht genau so wenig Sinn. Abgesehen davon, dass die Schlüsselrollen (wie übrigens auch in Basel) ohnehin von Söldnern besetzt sind, sind die Besitzverhältnisse dort dermassen arabisch, dass man viel eher von #aQatariTeam sprechen sollte.


Hätte, könnte, sollte, wollte … Die Welt der Hashtags wäre besser beraten, der Borussia ihr #aGermanTeam zu lassen. Alles andere wirkt schon abgedroschen, bevor man es fertig getippt hat.